Museum Peenemünde - Ein Bericht von René
Kurzenberg
Im Grunde genommen sind es zwei
Museen. Dort befindet sich zum einen das U-Boot Museum, welches im Prinzip nur aus
einem U-Boot der Juliett-Klasse besteht. Zu sehen ist das U-461. Zum anderen das
Historisch-Technische Informationszentrum. Hier erwartet den Besucher eine Ausstellung zur
Raketenentwicklung und -forschung in den 40er Jahren in Deutschland, welche sich im
ehemaligen Kraftwerksgebäude befindet. Das Kraftwerk selbst soll nach Abschluß der
Rekonstruktionsarbeiten ebenfalls zugänglich gemacht werden, voraussichtlich noch in
diesem Jahr. Die Ausstellung beinhaltet Ausstellungsstücke aus der damaligen Zeit,
z.B. Originaldokumente, Fotos, Modellbauten (z.B. der Abschußrampen), Interviews mit
Zeitzeugen via Bildschirm, Filmvorführungen u.v.m.!
Auf dem Freigelände finden sich
diverse Exponate, die nicht alle mit den 40er Jahren zu tun haben: Waffen, Flugzeuge,
Hubschrauber, ein Feldsalonwagen der NVA und natürlich Gedenkstätten, sowie ein
Museumsschiff, genauer ein Raketenschiff der NVA.
Folgende Luftfahrzeuge waren am
23.02.2002 zu sehen:
MiG-17AS, 21PFM, 23ML, L-39ZO,
SU-22M4, AN-2, Z-37, KA-26, Mi-2 und Mi-8. Wie lange die Mi-8 dort schon steht, ist
unklar. Im Museumsführer (Auflage 10 aus dem Jahre 2001) wird diese Maschine nicht
erwähnt. Eventuell kann einer der Leser nähere Informationen liefern?
Das Historisch-Technische
Informationszentrum steht den Besuchern seit dem 9.Mai 1991 zur Verfügung und es wurden
bereits über 2 Millionen Besucher gezählt.
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